Katja Pratschke wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte an der Filmhochschule Lodz in Polen und Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Ihre Diplomarbeit "Fremdkörper" - ein Fotoroman in Form eines Films, eines Buches und einer Installation - wurde 2002 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet und fand auch international viel Beachtung.

 

 

Freitag, den 22.10.04, 19:00 Uhr
im Frankfurter Kunstverein,
Steinernes Haus, Markt 44 (Römer)

Katja Pratschke:
Rien ne va plus

Rien ne va plus heißt der Fotoroman in Form einer Installation und eines Films von Katja Pratschke. Er erzählt die Geschichte des Flüchtlings Igor und der Frau Kah, die beide zur gleichen Zeit diesseits und jenseits der östlichen Grenze Europas zu Tode kommen und sich im Jenseits begegnen. Der Fotoroman setzt sich aus einer Folge von schwarz/weiß Fotografien zusammen. Aus ihrer Abfolge entfaltet sich eine fikitve Wirklichkeit. Die Szenen werden mit SchauspielerInnen inszeniert. Für den Film werden die Fotografien zu einer 30-minütigen Sequenz "geschnitten" und vertont. Foto und Film spielen im Grenzgebiet, im Drinnen und Draußen, im Diesseits und Jenseits - und thematisieren im doppelten Sinne Grenzen und ihre mühevolle Überwindung.


Projekt: Rien
ne va plus.
Foto: Gustav
Hamos
©