Antragstellung

Der Bewerbungsschluss für eine Projektförderung im Jahr 2020 war der 1. Mai 2019.

20 Jahre maecenia und 10 Förderrunden – Zeit, etwas Neues auszuprobieren!

Im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens und nach zehn Förderrunden führt die Stiftung maecenia ein neues Bewerbungsverfahren ein: Zum einen wird das Verfahren nun jährlich durchgeführt statt im bisherigen Zwei-Jahres-Takt. Zum anderen werden vorrangig Projekte von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen gefördert, die sich aus feministischer Perspektive mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen, wie zum Beispiel Wandel der Lebenswelten, Widerstandsbewegungen oder Umgang mit Diversität, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Ablauf:

1. Bis zum 1. Februar 2021 können kurze Exposés eingereicht werden. Diese sollen präzise und anschaulich das Vorhaben und die Motivation der Antragstellerin oder der Gruppe beschreiben und nicht mehr als drei Seiten umfassen.
Es empfiehlt sich, Exposés frühzeitig einzusenden und nicht erst zum Stichtag, um ohne Zeitdruck Nachfragen durch die Stiftung zu ermöglichen.

2. Bitte füllen Sie zusätzlich das Dokument "Überblicks-Informationen" zu Ihrem Projekt aus. Es steht hier zum Download bereit. Bitte speichern Sie es zuerst auf Ihrem PC und füllen es erst danach aus. Nutzen Sie beim Speichern als Dokumenttitel Ihren Namen und fügen Sie es der E-Mail an die Adresse antrag@maecenia-frankfurt.de bei.

3. Bis Ende April 2021 prüft und entscheidet der Vorstand, welche Einsenderinnen zur Abgabe eines ausführlichen Antrags aufgefordert werden.

4. Die Förderentscheidungen fallen bis Oktober 2021.

 

Bei Abgabe eines ausführlichen Antrags (nach Aufforderung) werden die Antragstellerinnen gebeten, die unten genannten Unterlagen einzureichen. Bitte senden Sie alle Dokumente zusammen in einer E-Mail an die Adresse antrag@maecenia-frankfurt.de.

1. In einer Projektbeschreibung (max. 10 Seiten) erläutern Sie bitte Ihr Vorhaben. Die Beschreibung sollte die Fragen "Was? Wann? Wo? Warum? und Wozu?" beantworten sowie über die Antragstellende(n) und die Höhe der beantragten Summe informieren.

2. In einem Zeitplan skizzieren Sie bitte die Umsetzung der wichtigsten Schritte bis zum Abschluss Ihres Projekts.

3. Bitte geben Sie in einem Finanzierungsplan die voraussichtlichen Kostenpunkte Ihres Vorhabens an und die Fördersumme, die Sie bei der Stiftung maecenia beantragen. Bitte vermerken Sie auch bereits zugesagte Fördermittel oder Ideen, wie sich Ihr Projekt finanzieren ließe, wenn die Fördermittel der Stiftung maecenia für die Umsetzung nicht ausreichen.

Falls Sie uns Arbeitsproben senden möchten, um Ihr Vorhaben zu veranschaulichen, können Sie uns Anlagen wie Kataloge, CDs, DVDs, Bücher, Fotos, Videos usw. per Post zusenden an die Adresse

maecenia Frankfurter Stiftung
Gustav-Freytag-Straße 27
60320 Frankfurt am Main

Bitte beachten Sie, dass Ihre Materialien nur dann an Sie zurückgesendet werden können, wenn ein adressierter und frankierter Rückumschlag beigelegt worden ist.

 

Richtlinien zur Förderung

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, in der Regel Frauen. Ausnahmen gelten für Projekte von Frauen, an denen auch Männer beteiligt sind. Komplementäre Förderung ist möglich.

Nicht gefördert werden:

  • kommerziell ausgerichtete Projekte
  • Stipendien in Form von Zuschüssen zum Lebensunterhalt
  • akademische Qualifizierungsarbeiten (Anfertigung oder Drucklegung von Dissertationen, Habilitationen etc.)
  • Projekte, die der individuellen Selbstfindung/Lebenshilfe dienen
  • Projekte ohne deutliche Zeitbegrenzung
  • Projekte, die bereits fertig gestellt bzw. veröffentlicht wurden

Über die Vergabe der Mittel entscheiden Vorstand und Beirat der Stiftung. Projekte, die gefördert werden, erhalten mit dem Bewilligungsbescheid einen Vertrag mit den Förderbedingungen. Dazu gehören u.a. eine Mitteilungspflicht, wenn sich das Projekt nicht durchführen lässt oder sich Bedingungen geändert haben, die Abgabe eines Berichts zum Ende des Förderjahres, die Überlassung von Belegexemplaren bei Veröffentlichungen und die Zusicherung, die Stiftung als Fördernde jederzeit zu benennen.