Elvira Notari

Donnerstag, Dezember 14, 2017 - 18:30

TRANSITO. ELVIRA NOTARI – KINO DER PASSAGE

Pupille e.V.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Mertonstraße 26–28
60325 Frankfurt am Main

Filmfestival vom 14. bis 17. Dezember 2017

Die Kinothek Asta Nielsen e.V. nimmt Sie mit auf eine Zeitreise in das Neapel der 1910er und 1920er Jahre: Die erste italienische Regisseurin Elvira Notari drehte in dieser Zeit als Inhaberin ihrer eigenen Produktionsfirma, der Dora Film, lebensnahe Stummfilme mit einer ganz eigenen Handschrift. Durch ihre realistische Inszenierung des Lebens der armen Leute – insbesondere der Frauen – im subproletarischen Neapel bekam sie in den 20er Jahren Schwierigkeiten mit der Filmzensur des Mussolini-Regimes. Ihre Frauenfiguren stehen für den Blick der Regisseurin auf ein Milieu, in dem Leidenschaft, Eifersucht und männliche Gewalt sich verbinden.

Mit exklusiven Stummfilmkonzerten mit internationalen Musikern, seltenen Kopien und begleitenden Vorträgen gewährt TRANSITO. ELVIRA NOTARI – KINO DER PASSAGE vom 14.–17. Dezember 2017 Einblicke in die süditalienische Film- und Musikkultur der Stummfilmzeit und entdeckt die große neapolitanische Regisseurin wieder.

Das Festival wird kuratiert von Karola Gramann und Heide Schlüpmann.

Programm: http://www.kinothek-asta-nielsen.de/Notari/programm.html

Die begleitende Publikation zu der Filmretrospektive gehört zu den maecenia-Förderprojekten 2016.

Boris Charmatz: Levée des conflits
(c) Hugo Glendenning

Dienstag, Dezember 12, 2017 - 18:00

Vortrag von Krassimira Kruschkova

Goethe-Universität
Campus Westend
IG Farben-Haus, Raum 1.411

Abschluss der Vortragsreihe "off the record. Denken in präziser Unschärfe", maecenia-Förderprojekt 2016

Vortrag von Krassimira Kruschkova: Wie zusammenkommen (in Tanz und Performance)? Choreographische Spannungen zwischen Theorie und Praxis

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu Krassimira Kruschkova finden Sie hier

Eine Veranstaltung von:

off the record: Denken in präziser Unschärfe. Forum für kritische KunstPraxis.
Idee, Konzept, Moderation: Fanti Baum und Olivia Ebert.
Eine Veranstaltung von ID_Frankfurt / Independent Dance e.V. im Rahmen von KunstPraxis. Gefördert von maecenia – Frankfurter Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst und Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

 

Dienstag, Oktober 10, 2017 - 18:00

Vernissage "Brot und Spiele #Church of Money"

In der Ausstellung "Brot und Spiele #Church of Money" präsentiert die Künstlerin Anna Poetter Skulpturen und Objekte, Audioeinspielungen und Videos, die während ihrer achtwöchigen "Pilgerreise" durch die Finanzmetroplen Europeas entstanden sind. Eröffnet wird die Ausstellung am am 10. Oktober 2017 im House of Finance der Goethe Universität Frankfurt.

Photo: Dirk Rose
Montag, Juni 12, 2017

"Choreography of Things" - Martina Ruhsam im Gespräch mit Kate McIntosh, 12.06.2017, 19 Uhr, Mousonturm Lokal

Es begegnen sich die Tanz-/Theaterwissenschaftlerin  Martina Ruhsam und die Performance-Künstlerin Kate McIntosh im Anschluss an die Aufführungstage von „In Many Hands“. Beide beschäftigen sich mit der Dingwelt in der zeitgenössischen Choreografie. Sie gehen  der Frage nach, ob eine Choreografie der Dinge womöglich sein Publikum aus der aufs reine Sehen konzentrierten Schauhaltung befreien und ein gemeinschaftliches Zusammensein ermöglichen kann.

"Off the record"- Denken in präziser Unschärfe ist eine Veranstaltung von ID-Frankfurt. Ziel ist es, künstlerische und theoretische Positionen zu einem ästhetischen Phänomen oder einer aktuellen Fragestellung zusammenzubringen. Die nächste Begegnung findet am 1. Juli 2017 zwischen der Choreografin Simone Aughterlony und der Sozialwissenschaftlerin Vanessa E. Thompson statt.  Die feminstische Gesprächsreihe "Off the record" wird gefördert von maecenia und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt.

 

 

 

 

Sonntag, April 2, 2017 - 20:00

DIDI CONTRACTOR: Marrying the Earth to the Building, 2.4. 2017, Mal' Sehn Kino Frankfurt, 20 Uhr

Im Rahmen des LICHTER Filmfest Frankurt feiert der Dokumentarfilm "Didi Contractor. Marrying the Earth to the Building" am 2. April 2017 Premiere. Der Film porträtiert die in Indien lebende Architektin Didi Contractor, die seit 20 Jahren am Fuße des Himalaya ihre architektonischen Visionen realisiert. In der von maecenia organisierten Veranstaltungsreihe "Königinnenwege" hat die Regisseurin Steffi Giaracuni das Projekt im Januar 2017 im Architekturmuseum Frankfurt vorgestellt.  Im Anschluss an die Vorführung gibt es Filmgespräch mit dem Produktionsteam.

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier

 

 

 

Samstag, April 1, 2017 - 19:00

FIASKO, 1. April, Museum Judengasse, Frankfurt, 19 Uhr

Ein Film- und Gesprächsabend zum Todestag von Imre Kertész mit Kata Bohus, Janet Riedel, Katja Pratschke und Gusztáv Hámos, moderiert von Ole Frahm

Imre Kertész starb am 31. März 2016. Sein Roman „Fiasko“ beschreibt den absurden Versuch, nach dem Überleben von Auschwitz und Buchenwald im stalinistischen Budapest ein neues Leben zu beginnen. Der Film FIASKO (2010, 32 Min.) von Janet Riedel, Katja Pratschke und Gusztáv Hámos basiert auf dem Roman und adaptiert deren Stil: Bruchstückhafte Indizien, Gegenwartsfragmente und Déjà-vus fügen sich zu einem Gesamtbild. Die sequentiellen Fotos von Janet Riedel im Film entstanden an Originalschauplätzen in Budapest. In ihnen zeichnen sich in Überlagerungen und ambivalenten Gleichzeitigkeiten die Spuren der vergangenen Gesellschaftssysteme ab.  Kata Bohus (Kuratorin der geplanten Ausstellung „Juden in Europa 1945-50“) führt in den Abend ein. Im Anschluss spricht sie mit den Künstlern Janet Riedel, Katja Pratschke und Gusztáv Hámos über den Film und das Lebenswerk von Imre Kertész, moderiert von Literatur- und Medienwissenschaftler Ole Frahm.

Katja Pratschke und Gusztáv Hámos wurden für ihre 2009 erschienene Publikation "Viva Fotofilm" (erschienen im Schürenverlag) von maecenia gefördert. 

Eintritt: 6 EUR, ermäßigt: 3 EUR. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

 

Veranstaltungsreihe Königinnenwege VII

Von Oktober 2016 bis März 2017 finden zum siebten Mal die Königinnenwege der Stiftung maecenia statt.

Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen stellen an diesen Abenden ihre Projekte vor, die zum Teil zu den aktuellen Förderprojekten der Stiftung zählen.

Im Programmheft finden Sie alle wichtigen Informationen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Universitätsarchiv Göttingen,
Promotionsakte Luise Lange, 1917

Mittwoch, März 8, 2017 - 19:30

Luise Lange: eine vergessene Mathematikerin und Physikerin

Physikalischer Verein
Georg-Voigt-Straße 14-16
Hörsaal BiK-F
60325 Frankfurt am Main

Zu der siebten und letzten Veranstaltung der Königinnenwege VII am Mittwoch, 8. März 2017 um 19.30 Uhr im Hörsaal BiK-F (Frankfurt-Bockenheim, Adresse siehe bitte oben) laden wir Sie herzlich ein.

Im Bibliotheksarchiv der Universität Göttingen befindet sich ein Manuskript zur Vorlesung des berühmten Mathematikers David Hilberts mit dem Titel „Statistische Mechanik“ aus dem Jahr 1914. Ausgearbeitet wurde die Schrift von Luise Lange (1891-1987). Ihren Namen sucht man heute vergeblich in Lexika, Biographien, Bibliographien oder im Internet. Auch in der Liste der Deutschen Mathematiker- und Physikervereinigung erscheint ihr Name nicht.

Andrea Reichenberger berichtet von ihrer Entdeckung einer bemerkenswerten Frau und Wissenschaftlerin. Sie verfolgt Luise Langes Weg über Göttingen nach New York und Chicago, von den revolutionären Umbrüchen in der Physik im frühen 20. Jahrhundert bis hin zu der spannenden Zusammenarbeit amerikanischer und russischer Mathematiker zur Zeit des Kalten Krieges.

Weitere Informationen finden Sie im Programmheft der Königinnenwege.

Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, Februar 22, 2017 - 19:00

Die Giraffe (Arbeitstitel) - Vortrag mit Filmauszügen

Kunstverein Familie Montez
Honsellbrücke am Hafenpark
Honsellstraße 7
60314 Frankfurt am Main

Zu der sechsten Veranstaltung der Königinnenwege VII am Mittwoch, 22. Februar 2017 um 19.00 Uhr im Kunstverein Familie Montez laden wir Sie herzlich ein.

In vielen Kulturen wird die Giraffe mit Wahrheit, Güte, dem Harmlosen, dem Visionären verbunden. Der Film von Lea Hartlaub ist ein dokumentarischer Essay mit einem kulturanthropologischen Ansatz: Er folgt den Spuren der Giraffe und erzählt dabei von menschlicher Kultur.

Durch den geografischen Raum und die Zeitgeschichte wandernd, entfalten sich Geschichten über absurde und erstaunliche Verwicklungen und Parallelen, kulturelle Kontraste und Verwandtschaften. Der Film sucht nationale und kulturelle Grenzen zu überwinden, eine kritische Reflektion vorhandener Weltbilder anzuregen und den Blick auf neue Horizonte zu öffnen.

Mit Auszügen aus dem Film berichtet Lea Hartlaub von seinem Entstehungsprozess und ihren Reisen durch die Welt.

Weitere Informationen finden Sie im Programmheft der Königinnenwege.

Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, Januar 25, 2017 - 19:00

Die anderen Leben - Ein Interviewband. Vortrag mit Filmauszügen

Historisches Museum Frankfurt
Fahrtor 2 (Römerberg)
60311 Frankfurt am Main

Zu der fünften Veranstaltung der Königinnenwege VII am Mittwoch, 25. Januar 2017 um 19.00 Uhr im Historischen Museum Frankfurt laden wir Sie herzlich ein.

„Es ist kein schönes Gefühl, aus einer Diktatur zu kommen, die man gar nicht als solche sah; und nun auch noch feststellen zu müssen, dass man von ihr geprägt ist“, stellte Annette Simon, die Tochter von Christa Wolf, fest.
Seit dem Mauerfall im November 1989 stehen individuelle Biografien vor den Herausforderungen einer gesamtdeutschen gesellschaftspolitischen Gegenwart, die in ihrem identitätsstiftenden Selbstverständnis noch immer zu begreifen ist.
Für den Interviewband „Die anderen Leben“ hat die Filmregisseurin Sabine Michel Dialoggespräche zwischen ehemaligen „Wendekindern“ und ihren Eltern geführt und so individuelle Aufbruchsverarbeitungen in gesellschaftlichen Umbruchsprozessen erstmalig aus einer Zweigenerationenperspektive dokumentiert. Das Projekt wurde durch die Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.
Ihren Vortrag ergänzt Sabine Michel durch Auszüge aus den bewegenden Interviews und Ausschnitte aus ihrem 2013 veröffentlichten Kinodokumentarfilm „Zonenmädchen“, die von ausdrucksstarken Generationsbegegnungen erzählen.

Weitere Informationen finden Sie im Programmheft der Königinnenwege.

Der Eintritt beträgt 4 Euro (inklusive Eintritt Historisches Museum ab 16 Uhr).

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