Donnerstag, Oktober 15, 2015 - 10:30

Tätigkeitsbericht 2014

Die Stiftung maecenia hat ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2014 veröffentlicht. Er gibt Einblicke in die fördernden sowie operativen Tätigkeiten und in die Stiftungsverwaltung. Zudem informiert der Bericht, auch anhand vieler Fotos, über den Fortschritt und das Ergebnis der Förderprojekte 2014 und die Resonanz, die sie erfahren.

Foto: Archiv Kinothek Asta Nielsen e.V.

Sonntag, September 20, 2015 - 11:00

Privat-Vorstellung - Auftakt Internationales Amateurfilmfestival

historisches museum frankfurt
Leopold-Sonnemann-Saal
Frankfurt

Auftakt zum Festival "Privat-Vorstellung"

Amateurfilm-Schätze aus Familiensammlungen aus Frankfurt und dem Rhein-Maingebiet, Filmgespräche

In Zusammenarbeit mit historisches museum frankfurt, Künstlerhaus Mousonturm und dem Filmemacher Günter Zehetner

Samstag, September 12, 2015 - 18:00

15 Jahre maecenia

Frankfurt

maecenia hat Geburtstag!

In diesem Sommer wurde unsere Stiftung 15 Jahre alt. Das haben wir am Samstag, 12. September 2015 mit rund 100 Gästen im saasfee*pavillon in Frankfurt am Main gefeiert. Dr. Ruth Fühner (hr2-Kultur) hielt die Laudatio, und in Kurzpräsentationen stellten geförderte Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen ihre Projekte vor. Darüber hinaus gab es Einblicke in die bisherige Stiftungstätigkeit und natürlich viele Gespräche.

Installationsansicht zu Flaut M. Rauch und Sóley Ragnarsdóttir

Sonntag, Juni 7, 2015 - 10:30

Ausstellung „Science // Fiction“

Frankfurt

Seit Anbeginn der Menschheit übt das Universum eine faszinierende und rätselhafte Kraft auf den Menschen aus.

Im Offenen Projektraum Produktions- und Ausstellungsplattform basis e.V. war vom 17. Mai bis zum 7. Juni 2015 die Ausstellung „Science // Fiction“ zu sehen, kuratiert von Miriam Bettin. Die eingeladenen Künstler/innen Sandra Kranich, Sóley Ragnarsdóttir, Flaut M. Rauch und Simon Speiser arbeiten mit konkreten oder abstrakten Bildern dieses (oder eines anderen) Kosmos' und Formen von Utopien oder Dystopien.

Im Projektraum der basis wurden nicht nur die vier junge Künstler und Künstlerinnen, lebend und arbeitend in Frankfurt am Main und Kassel, zusammengebracht, sondern auch in Dialog gesetzt zu (kosmologisch-)wissenschaftlichen Diskursen.

Weitere Informationen finden Sie in der Online-Veröffentlichung der Gruppenausstellung auf „KubaParis“ in Berlin, einer unabhängigen Zeitschrift für junge Kunst, die halbjährig als Druckversion veröffentlicht wird.

maecenia förderte die Ausstellung 2015 im Rahmen des „Feuerwehrtopfs“.

Pauline M'barek
Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein 2014 mit den Arbeiten Volume (links) und Artefakte (rechts)
Foto: Wolfgang Günzel
© Frankfurter Kunstverein

Dienstag, April 14, 2015 - 17:45

Pauline M‘barek

Frankfurt

Der Frankfurter Kunstverein stellte vom 30. Oktober 2014 bis zum 04. Januar 2015 in einer großen Einzelausstellung das künstlerische Werk von Pauline M‘barek vor. Die Ausstellung „Formen der Berührung“ der in Brüssel und Köln arbeitenden, mehrfach ausgezeichneten Künstlerin wurde von maecenia anteilig gefördert. Gezeigt wurden multimediale Inszenierungen von M‘barek. Ihre Arbeiten untersuchen die Zonen des Übergangs zwischen Wissen und Wahrnehmung, Beobachter und Beobachtetem, Gezeigtem und Verborgenen und beschäftigen sich mit Formen der Berührung, verstanden als Momente der Welt- und Selbstwahrnehmung. Weitere Fotos der Ausstellung können Sie auf der Seite des Frankfurter Kunstvereins sehen.

Sonntag, März 1, 2015 - 12:45

"Die Farce der Suche – Ein Solo von und über Renate Schottelius"

Frankfurt

Die Frankfurter Choreographin Paula Rosolen zeigt mit Unterstützung von maecenia am 1. März 2015 im Rahmen des 100 Grad Berlin Festivals ihr Stück "Die Farce der Suche – Ein Solo von und über Renate Schottelius". Sie schreibt darüber:

"Die Farce der Suche ist der Versuch einer Annäherung an eine der wichtigsten Tänzerinnen und Pionierinnen des angeblichen deutschen Ausdruckstanzes in Argentinien, ist die Reise durch Buenos Aires auf der Suche nach einer mystifizierten deutschen Emigrantin, ist das Wiederher- und Erstellen einer Persönlichkeit aus tausend kleinen Erinnerungsfetzen, ist der Versuch verbal beschriebene Bewegung erneut in Tanz zu verwandeln."

Tänzerin Natalia Gómez, Foto: Valentin Fanel

Mittwoch, Dezember 10, 2014 - 12:45

"Facetten des Feminismus: Postsozialistische Begegnungen"

Frankfurt

Die in Kiew und Berlin lebende Künstlerin Yevgenia Belorusets gab am 10. Dezember 2014 im Rahmen der Cornelia Goethe Colloquien "Facetten des Feminismus: Postsozialistische Begegnungen" einen Einblick in die Situation von Frauen in der Ukraine. Ihre künstlerische Performance mit dem Titel "Das Auftauchen der Schatten: Frauenbilder und die Logik der Gewalt" stellte das (Über-)Leben ukrainischer Frauen zwischen Alltag und Krieg in den Mittelpunkt.

Im Anschluss lud das Cornelia Goethe Centrum zu einer Podiumsdiskussion über Geschlechterverhältnisse und Nationalismus in der Ukraine mit den beiden Organisatorinnen der Veranstaltungsreihe Prof. Anna Amelina und Marija Grujic ein. 

maecenia förderte diese Veranstaltung.

Foto: Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse

Sonntag, November 16, 2014 - 12:45

"Wo die freien Frauen wohnen - Vom Matriarchat der Mosuo"

Frankfurt

Am Sonntag, 16. November 2014 feierte der Film "Wo die freien Frauen wohnen - Vom Matriarchat der Mosuo" im Kino Orfeo's Erben seine Frankfurt-Premiere.

Der 90-minütige Dokumentarfilm von Uschi Madeisky, Daniela Parr und Dagmar Margotsdotter wurde 2014 von maecenia gefördert.

Uschi Madeisky hat sich mit ihren Dokumentarfilmen über matriarchale Kulturen und Gesellschaften der Gegenwart einen Namen gemacht. Im März 2014 hielt sie im Rahmen der Königinnenwege VI einen Vortrag zu dem neuen Werk und zeigte erste Filmauszüge des nun fertig gestellten Films.

Den Trailer können Sie sich hier ansehen: http://www.tomult.de/

Die Aufführung wurde von einem Empfang und einer Ausstellung von Mosuobildern der Wiesbadener Künstlerinnen Maria Kirsten-Haas und Gerlinde Hofmann begleitet.

Fotograf: Andreas Dreißger

Dienstag, August 12, 2014 - 20:00

"Ofrenda III - auf den Spuren des Geldes"

Frankfurt

Die Stiftung maecenia lädt Sie am Dienstag, 12. August 2014 um 20 Uhr zu einer besonderen Veranstaltung in die Denkbar, Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt am Main, ein:

Wir empfangen dort die Performance-Künstlerin Anna Poetter, deren Pilgerreise "Ofrenda III - auf den Spuren des Geldes" von der Stiftung maecenia 2014 gefördert wird. Frankfurt ist die letzte Station ihrer Reise, die im Juni 2014 in der Schweiz begann. Seitdem reist Poetter im Pilgerkostüm entlang einer rund 1.000 Kilometer langen Route vom internationalen Finanzplatz Zürich – wo in geheimen Tresoren Teile des Schweizer Goldes lagern – über München, Stuttgart und Nürnberg nach Frankfurt, zum Sitz der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank.
In ihrer Dauerperformance folgt sie aktuellen und historischen Spuren des Geldes, besucht dessen "heilige Orte" und führt zahlreiche Interviews mit Experten der Finanzwelt. Ihre Reise dokumentiert sie mit Body- & Action-Cam und Audio-Recorder und kommuniziert ihre Erlebnisse über Facebook, Twitter und einen Blog. Der Zürcher Filmemacher Heinz Gubler filmt Teile des Projekts.

"La Ofrenda" ist im Spanischen die Opfergabe. Anna Poetter stellt mit ihrer Trilogie Ofrendas - moderne Opfer die Frage nach den Werten der modernen westlichen Gesellschaft: Ofrenda I war ein Dankopfer für den Konsum, Ofrenda II ein Bittopfer für die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft. In Ofrenda III geht es nun ums Geld.

An diesem Abend berichtet Anna Poetter von ihren Begegnungen und präsentiert erste Ergebnisse ihres Projekts mit Bildern und Filmausschnitten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Die Gastronomie in der Denkbar ist ab 18 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Sonntag, Juni 15, 2014 - 13:00

"Aerobics!"

Frankfurt

Am 15. Juni 2014 erhielt die Choreografin Paula Rosolen den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb "Danse Élargie 2014" in Paris. Ihr Stück "Aerobics!" wurde von maecenia aus dem Feuerwehrtopf gefördert.

Die Choreografin übernimmt typische Bewegungen der Aerobic-Trainingsmethode und verwandelt sie in ein Tanzstück. Der militärisch-disziplinierende Ansatz der Fitnessbewegung verbreitete sich in den 1980er Jahren schnell weltweit. Er entsprach dem Zeitgeist von Effektivität, Produktivität und Workaholism. Auf der Bühne zerlegen fünf Tänzer das Bewegungsvokabular der Fitnessübungen. Sie stellen eine für Aerobic ungewohnt räumliche Beziehung her, bringen überraschende Rhythmuswechsel und führen ihre Bewegungen in eine dramaturgische Linie. Auf ihrer Forschungsreise zwischen Tanz, Choreografie und Aerobics entwerfen die ewig hüpfenden Tänzer eine neue Form von Koordination und, warum nicht, von Ästhetik.

 

Fotograf: Laurent Philippe

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