Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Dr. Eva Brinkmann to Broxten

Fotos: privat

Dienstag, Mai 31, 2016 - 12:00

Bundesverdienstkreuz für Dr. Eva Brinkmann to Broxten

maecenia gratuliert ihrer Stifterin Dr. Eva Brinkmann to Broxten zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 15. April 2016 im Frankfurter Römer im Limpurgsaal.

Einen Einblick in die Stiftungsarbeit und das Engagement der Stifterin gibt der Artikel "Das Grundprinzip ist Offenheit" in der FAZ Rhein-Main vom 14. April 2016 von Eva-Maria Magel.

 

Chor-Szene aus "Mit den Beinen im Bauch. Eine Nabelschau" von Susanne Zaun und Marion Schneider. Foto: Jana Mila Lippitz

Freitag, April 15, 2016 - 17:30

Auftakt der Vortrags- und Workshopreihe off-the-record / Denken in präziser Unschärfe

Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
Lokal
60316 Frankfurt am Main

Die Reihe "off-the-record: Denken in präziser Unschärfe" ist ein aktuelles Förderprojekt von maecenia.

Am 15. April wird die Reihe im Mousonturm eröffnet anlässlich der Aufführung "Dieser Witz trägt einen Bart - Der Chor und seine Beziehung zum Unbewussten" von Susanne Zaun und Marion Schneider.

off the record: Denken in präziser Unschärfe
Gespräch und Diskussion mit Susanne Zaun, Marion Schneider und Ulrike Haß; Moderation Fanti Baum und Olivia Ebert

17:30 Uhr Warmsprechen (Warm-Up mit Marion Schneider und Susanne Zaun)
18:00 Uhr Podiumsdiskussion sprechen (chorisch)
21:30 Uhr Publikumsgespräch im Anschluss an die  Aufführung "Dieser Witz trägt einen Bart – Der Chor und seine Beziehung zum Unbewussten" 

Der Eintritt ist frei. Karten für die Aufführung sind beim Mousonturm erhältlich.

Wer spricht? –

„Das Theater war nie ein Ort für Frauen“, gibt Elfriede Jelinek 1996 in einem Interview zu Protokoll und bezieht sich mit diesem Gedanken vor allem auf das Moment des Sprechens, auf die Möglichkeit als Frau die Stimme zu erheben. Dies sei eben nicht vorgesehen. Und deshalb fügt sie an: „Wenn ich, eine Frau, spreche, dann spreche ich eben nicht als eine, die Ich sagen darf, sondern ich spreche sozusagen (...) für alle anderen Frauen mit. Das Ich ist also ein vereinzeltes wie ein kollektives Ich“.

Spricht da also immer schon ein Chor? Oder spricht doch jede nur für sich? Und wenn sich ein Chor auf der Bühne fügt, kann man da von einer Figur sprechen? Und überhaupt: Ist nicht gerade der Chor männlich verfasst? Wer sind jene Alle, die da sprechen?

Zusammen mit Ulrike Haß (Theaterwissenschaftlerin, Bochum), Marion Schneider und Susanne Zaun, den beiden Regisseurinnen der Theater-Produktion "Dieser Witz trägt einen Bart – Der Chor und seine Beziehung zum Unbewussten", möchten wir fragen: Wie heute chorisch, wie weiblich sprechen? Was kommt zur Sprache, wenn wir den Chor weiterhin als denjenigen begreifen, der als Gegen-Stimme laut wird, der Platz einräumt –  in diesem Fall: Platz für ein Sprechen, das in seiner Weiblichkeit immer schon Überschreitung ist?

Weitere Informationen zu "off the record" finden Sie hier.

 

 

Barbara Heller am Klavier

Samstag, April 2, 2016 - 20:00

Weltpremiere des Films „Unterwegs in der Musik - Die Komponistin Barbara Heller“ beim Lichter Filmfest

Mal Seh'n Kino
Adlerflychtstraße 6
60318 Frankfurt

Der Dokumentarfilm „Unterwegs in der Musik“ über die Darmstädter Pianistin, Komponistin und Musikwissenschaftlerin Barbara Heller ist das Werk der Frankfurter Filmemacherin Lilo Mangelsdorff. 2014 wurde er von maecenia gefördert. Beim 9. Lichter Filmfest Frankfurt International 2016 wird er uraufgeführt und tritt im Wettbewerb in der Kategorie "Regionaler Langfilm" an. maecenia wünscht Frau Mangelsdorff viel Erfolg.

Weitere Informationen zum Film finden Sie auf der Webseite des Films sowie von maecenia unter Projektförderung 2014.

Alle Informationen zur Welturaufführung im Rahmen des 9. Lichter Filmfest Frankfurt International 2016 (29.03. - 03.04.2016) finden Sie hier.

"Das Medaillon der Renata" der Gruppe Firdin Migdin

Freitag, Februar 19, 2016 - 10:30

Aufführungen der griechischen Figurentheatergruppe Firdin Migdin

zwei Stücke mit jeweils mehreren Aufführungen
Gallus Theater
Kleyerstr.15
60326 Frankfurt

Die Figurentheatergruppe »Firdin Migdin« aus Griechenland, gegründet von Natassa Tapaki und Zoi Vlassi, zeigt im Februar zwei ihrer Stücke im Gallus Theater in Frankfurt:

"Flox, die Schachtel und die Wolken" ist ein Figurentheater mit Musik, jedoch ohne Worte, über die Gedankenwelten eines Kindes, die Freuden und Ängste, die Neugierde und Sorge, die Last der Zwänge, die unendliche Freiheit der Vorstellung, die Liebe zum kleinsten Schönen, als würde man die Welt neu mit ihren Augen betrachten.

Freitag, 19. Februar - 10:30 Uhr
Samstag, 20. Februar - 15:00 Uhr
Sonntag, 21. Februar - 15:00 Uhr
für alle von 3 bis 93 Jahren, Kindergärten und 1. bis 4. Grundschulklassen / Vormittagsvorstellung nur mit Voranmeldung/ Dauer 40 Minuten, Eintritt 7 bzw. 5 Euro

"Das Medaillon der Renata" ist ebenfalls ein Figurentheater mit Musik. Das Märchen ist beinahe eine Liebesgeschichte in einer Tragödie, die sich jedoch entscheidet eine Komödie zu werden. Es ist ein Märchen, das die Geschichte von Krieg, Verfolgung und Diskriminierung und auf der anderen Seite von Lebensfreude, Liebe und der Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben mit kindlich humorvoller Leichtigkeit erzählt. Das Zusammenspiel von Trauer, Freude und Hoffnung - inszeniert durch eindrückliche Bilder, mitreißende Musik und eine bezaubernde Erzählung - bereitet Kindern und Erwachsenen gleichermaßen ein herzzerreißend melancholisches Vergnügen.

Das Stück wird von Elli Giannaki am Freitag auf englisch und am Samstag auf griechisch erzählt.

Freitag, 19. Februar - 20:00 Uhr
Samstag, 20. Februar - 20:00 Uhr
für Familien (Kinder ab 8 Jahren), Dauer 60 Minuten, Eintritt 15 Euro/10 Euro/8 Euro

Weitere Informationen zu den Stücken und zum Kartenverkauf finden Sie auf der Seite des Gallus Theater.

maecenia unterstützt die Aufführungen im Rahmen des "Feuerwehrtopfs".

Emily Yabe und Chasper-Curò Mani im Studio 2 der Villa Massimo in Rom, Foto: Pressefoto Still

Dienstag, Februar 16, 2016 - 19:00

Still - ein neuer, romantischer Liederabend

Frankfurter Goethe-Haus, Beginn 19 Uhr
Arkadensaal
Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt am Main

Der Liederabend „Still“ beschäftigt sich mit der Sehnsucht und den damit verbundenen Gefühlen. Nach der rastlosen Suche tritt ein Moment der Stille ein, der den Menschen aus dem unruhigen Fluss der Zeit heraushebt und er sich selbst inne und ruhig wird. Dichter und Komponisten der Romantik haben diese inneren Vorgänge aufgegriffen und ihnen in ihren Werken Gestalt gegeben. Der Liederabend nimmt diese auch heute noch lebendigen Emotionen auf und überführt in einer Montage von „Alt“ und „Neu“ die Inhalte poetisch, musikalisch und in einer Rauminstallation mit zeitgenössischen Gedichten und Kompositionen in unsere Zeit. Zum Klavierlied gesellen sich die weiteren intimen Formen der Romantik und ihre in der Gegenwart neu geschaffenen Variationen – Klavierstücke, Trios und Duette fließen ineinander.

Auf dem Programm des Liederabends stehen Werke von Goethe, Schubert, Liszt, Brahms, Celan, Bachmann, Zimmermann, Bladt und anderen. Mit Chasper-Curò Mani, Bariton, Jens Fuhr, Klavier, Emily Yabe, Violine und Viola, Saskia Bladt, Komposition, Sophie von Arnim, Bildende Kunst, Martin Spura, Dramaturgie.

Der Eintritt für Mitglieder des Freien Deutschen Hochstifts beträgt 8 Euro, für Gäste 16 Euro. Kartenreservierung unter anmeldung@goethehaus-frankfurt.de oder Tel. (069) 13880-0. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Goethe-Hauses.

maecenia unterstützt die Ausstellung im Rahmen des „Feuerwehrtopfs“.

 

 

Sonntag, Januar 31, 2016 - 12:15

Bewerbungsmöglichkeit: Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft

Das EU-Förderprogramm "Horizon 2020" zielt darauf ab, europaweit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen. Gleichzeitig soll es zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und gezielt in die Gesellschaft wirken.

Eines der Programme will den Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft fördern und ruft KünstlerInnen zur Bewerbung auf:

KünstlerInnen gesucht für Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft

Im Bereich "Future and Emerging Technologies" (FET) werden fünf internationale Künstler für einen innovativen „kulturellen Austausch“ mit Forschenden aus FET-Projekten zwischen Mai 2016 und Januar 2017 gesucht. Bewerbungen können bis zum 31.01.2016 eingereicht werden.

Weitere Informationen:
http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/news/artists-wanted-collaboration-future-and-emerging-technologies-projects

Installationsansicht der Ausstellung "FLAWLESS"

Montag, Dezember 14, 2015 - 20:00

Ausstellung "FLAWLESS"

Kunstgalerie Husslehof
Koblenzer Str. 12
60327 Frankfurt am Main

In der Kunstgalerie „Husslehof“ im Frankfurter Gallusviertel ist bis zum 14. Dezember 2015 die Ausstellung „FLAWLESS“ („makellos“) zu sehen. Vier Studierende der Städelschule – Edi Danartono, Inga Danysz, Ryan Karlsson und Natalia Rolón – zeigen ihre künstlerischen Arbeiten: Die menschliche Haut als zentrales Motiv bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Idee, dass diese als Projektionsfläche für kapitalistische und mediale Vorstellungen von Schönheit, Gender und Herkunft dient.

Kuratiert wird „FLAWLESS“ von Elena Frickmann, Studierender des Fachs „Curatorial Studies – Kuratieren und Kritik“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

Weitere Informationen finden Sie auf „KubaParis“, einer unabhängigen Zeitschrift für junge Kunst in Berlin.

maecenia unterstützt die Ausstellung im Rahmen des „Feuerwehrtopfs“.

Öffnungszeiten des Husslehofs: Mittwoch-Freitag 18-20 Uhr, Sonntag 14-18 Uhr sowie nach Vereinbarung

Angela Steidele bei der Preisübergabe durch Michael Then  © Yves Krier

Donnerstag, November 12, 2015 - 11:15

Bayerischer Buchpreis für Angela Steidele

maecenia gratuliert Angela Steidele zum Bayerischen Buchpreis 2015 in der Kategorie Belletristik für ihr Buch "Rosenstengel" (Matthes & Seitz Berlin)!

Ihre Entscheidung begründet die Jury (Carolin Emcke, Franziska Augstein und Denis Scheck) wie folgt: "Angela Steidele schließt in ihrem Debütroman zwei unwahrscheinliche Biographien kurz: die der Catharina Linck, die als Anastasius Rosenstengel im 18. Jahrhundert das Leben eines Mannes führte, und die von Ludwig II., der aus der Politik ins Märchenreich der Kunst entfloh. Geistreich und wortgewaltig schafft Steidele in der Form des Briefromans ein Panoptikum der Geschlechterrollen mit den Kulissen der anhebenden Aufklärungszeit. In diesem Roman darf gelacht und gedacht werden."

Weiter Informationen zu Angela Steidele und ihrem Roman "Rosenstengel" finden Sie hier auf der Internet-Seite des Bayerischen Buchpreises.

Die Autorin hielt 2007 im Rahmen der Königinnenwegen III den Vortrag „Ich hatte eigentlich meine Freiheit zu lieb ...“ zu Sibylle Mertens-Schaaffhausen (1797-1857) und ihrem Kreis. Aus diesen Recherchen entstand ihr Buch "Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens" (Insel Verlag).

 

Foto: Archiv Kinothek Asta Nielsen e.V.

Donnerstag, November 12, 2015 - 00:00

Privat-Vorstellung - Internationales Amateurfilmfestival

Frankfurt

Internationales Festival des Amateurfilms vom 12. bis 15. November 2015

http://www.kinothek-asta-nielsen.de/programm/

Zu entdecken: die Fülle von Aufnahmen aus dem Privaten Leben. Familienfilme, road movies, Fauna und Flora. Gäste aus internationalen Archiven und Sammlungen präsentieren Programme mit Filmen ihrer Bestände, projeziert in den Originalformaten Normal 8, Super 8, 16 mm mit Aufzeichnungen aus den 1930er bis 80er Jahren.

Auch: Eine außerordentliche Gelegenheit, die Schönheiten von Agfa – „die Röte des Rots von Agfa Color“ - und Kodak zu erleben.

Der erste Festivaltag ist den Amateurinnen gewidmet, der zweite fokussiert die Verhältnisse der Geschlechter in den home movies. Als Vor- und Nachspiel laufen autobiografische Filme von Regisseurinnen, die dem väterlichen Schmalfilmerbe einen ebenso erhellenden wie abgründigen Twist geben.

Ein Projekt der Kinothek Asta Nielsen in Zusammenarbeit mit Künstlerhaus Mousonturm, kuratiert von Karola Gramann und Heide Schlüpmann.

Gefördert von der Hessischen Filmförderung und maecenia Frankfurter Stiftung 
für Frauen in Wissenschaft und Kunst

 

Freitag, November 6, 2015 - 19:00

Filmvorführung "Wo die freien Frauen wohnen"

Walhalla Kino
19 Uhr
Mauritiusstraße 3
65183 Wiesbaden

Im Rahmen des FilmTheaterFestivals „GEGEN DEN REST DER WELT – Frauenpositionen jenseits des herrschenden Maßes“ wird in Wiesbaden wieder der Dokumentarfilm "Wo die freien Frauen wohnen" gezeigt, den maecenia 2014 gefördert hat. Er gibt Einblick in das Leben der Mosuo im Südwesten Chinas. In dieser Gesellschaft halten die Frauen die wirtschaftlichen und sozialen Fäden in der Hand.

Auch der Film "Sternstunde ihres Lebens" über Elisabeth Selbert wird bei diesem Festival gezeigt. Sein Team (Ulla Ziemann, Erica von Moeller und Juliane Thevissen) und Uschi Madeisky, Filmproduzentin von "Wo die freien Frauen wohnen", erhalten 2015 den Elisabeth-Selbert-Preis.

Der Preis trägt den Namen der hessischen Juristin und Poltikerin Dr. Elisabeth Selbert aus Kassel. Die Aufnahme des Gleichberechtigungsgrundsatzes "Frauen und Männer sind gleichberechtigt" in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 1949 war zum großen Teil ihr Verdienst.

Wir gratulieren den Preisträgerinnen, besonders Uschi Madeisky, Mitglied des Gründungsvorstands von maecenia!

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