Unterstützung für Musikerinnen* während der Coronakrise – das Female Music Network von MELODIVA sucht Kulturfans für Patenschaften

Freiberufliche Musikerinnen* wurden von der Coronakrise und den damit verbundenen Konzert- und Unterrichtsausfällen schwer getroffen. Das Projekt der Patenschaften soll Musikfans mit interessanten Musikerinnen* zusammenbringen.

Informationen und Kontakt:
https://www.melodiva.de/projekte/kulturfans-fuer-patenschaften-gesucht/

Aktuelles Vorstandsfoto

Mitteilung in Zeiten der Corona-Krise

maecenia möchte allen geförderten Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen versichern, dass auftretende Verzögerungen bei der Durchführung von Projekten kein Problem für die Stiftung darstellen. Auch bei uns müssen Planungen -  zum Beispiel aktuell für die Königinnenwege IX - in das kommende Jahr verschoben werden. Das bringt diese außergewöhnliche Zeit mit sich.

Foto: design TOP 100

»zu Lilly Reich«

Forum des Deutschen Werkbunds Hessen
Weckmarkt 5
60311 Frankfurt am Main

Ausstellung im Foyer des Hessischen Werkbunds vom 25. Juli bis 15. August 2020
Ein Projekt von Sonja Müller und Cornelia Falkenhan

Lilly Reich (1885 – 1947) war Möbeldesignerin, Schaufensterdekorateurin, Modedesignerin, Messegestalterin.
1920, vor genau 100 Jahren, wird sie als erste Frau in den Vorstand des Deutschen Werkbunds berufen.
Von 1924 bis 1926 lebt Lilly Reich in Frankfurt. Hier begegnet sie Mies van der Rohe und arbeitet in der Folge mit ihm zusammen. Berühmtheit erlangt hat sie vor allem aufgrund dieser Verbindung, beruflich wie privat.

Die Hommage an Lilly Reich in den Räumen des Werkbund Hessen hingegen lenkt den Blick auf das frühe Schaffen der jungen Designerin: Ihre Aktivitäten im Werkbund, die Ausstellungsgestaltungen für die Frankfurter Messe, die Ateliers für Mode und Design in Berlin und Frankfurt in den zwanziger Jahren.

Weitere Informationen: https://www.deutscher-werkbund.de/zu-lilly-reich/

Das Projekt wird gefördert vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt und maecenia.

Eröffnung der Ausstellung: Samstag, 25. Juli 2020, 18 Uhr.

Die Ausstellung ist vom 25. Juli bis zum 15. August 2020 zu sehen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 15.30 bis 18.30h

Es wird darum gebeten, nur einzeln oder zu zweit einzutreten. Die Installation ist von außen einsehbar.

Filmplakat

Dienstag, März 3, 2020 - 18:30

Filmstart „Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint“

Cinema
Rossmarkt 7
60311 Frankfurt am Main

Premiere des Dokumentarfilms „Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint“ mit anschließendem Filmgespräch in Anwesenheit der Regisseurin Halina Dyrschka. Dieses Gespräch wird von maecenia unterstützt.

1906 malt die Schwedin Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, Jahre vor Kandinsky, Mondrian und Malewitsch: Die Erfinderin der Abstraktion war eine Frau. Verkannt und verschwiegen wird Hilma af Klint heute als Pionierin der Abstraktion gefeiert. So erschüttert ihr überwältigendes Werk Jahrzehnte nach ihrem Tod die Kunstwelt. Denn der Skandal war groß, als das MoMA in New York 2012 die Ausstellung INVENTING ABSTRACTION eröffnete, ohne die Werke af Klints: man leugnete einfach ihre Existenz. Aber die darauffolgende erste Retrospektive von Hilma af Klints Oeuvre in Europa sorgte für einen Aufschrei: „Die Kunstgeschichte muss umgeschrieben werden“!

Trailer

 

Bild: MUTTERLAND

Sonntag, Februar 2, 2020 - 14:00

Filmvorführung "Mutterland"

Mal Seh´n Kino
Adlerflychtstraße 6, Hinterhaus
60318 Frankfurt am Main

Es gibt eine weitere Gelegenheit, den Dokumentarfim "Mutterland" zu sehen:

MUTTERLAND, Deutschland 2019, 92 Minuten

Dokumentarfilm von Uschi Madeisky und Dagmar Margotsdotter

"In West-Sumatra, Indonesien, befindet sich die Heimat der Minangkabau. Mit mehreren Millionen bilden sie die größte matriarchale Gesellschaft der Welt. Sie leben nach dem Adat, dem mütterlichen Naturrecht – in friedlichem Zusammenleben mit dem Islam. Haus, Hof und Land liegen bei ihnen in den Händen von Frauen. Der Film erzählt vom Alltag aus der Perspektive der 33-jährigen Yelfia Susanti, die es versteht, mit ihrem großen Klan für Ausgleich und ein gutes Leben für alle zu sorgen."

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=cteE28o-APA

Die Öffentlichkeitsarbeit für den Film wird von maecenia unterstützt.

Sonntag, November 24, 2019 - 18:00

Filmpremiere von MUTTERLAND

Deutsches Filmmuseum
Kino
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

MUTTERLAND, Deutschland 2019, 92 Minuten

Dokumentarfilm von Uschi Madeisky und Dagmar Margotsdotter

"In West-Sumatra, Indonesien, befindet sich die Heimat der Minangkabau. Mit mehreren Millionen bilden sie die größte matriarchale Gesellschaft der Welt. Sie leben nach dem Adat, dem mütterlichen Naturrecht – in friedlichem Zusammenleben mit dem Islam. Haus, Hof und Land liegen bei ihnen in den Händen von Frauen. Der Film erzählt vom Alltag aus der Perspektive der 33-jährigen Yelfia Susanti, die es versteht, mit ihrem großen Klan für Ausgleich und ein gutes Leben für alle zu sorgen."

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=cteE28o-APA

Die Öffentlichkeitsarbeit für den Film wird von maecenia unterstützt.

Foto Barbara Heller

Dienstag, November 19, 2019 - 19:00

Darmstädter Musikpreis 2019 für Barbara Heller

Centralstation
Saal 3. Obergeschoss
Im Carree
64283 Darmstadt

maecenia gratuliert der Komponistin Barbara Heller zur Verleihung des Darmstädter Musikpreises 2019.

Die Stiftung förderte den 2016 veröffentlichten Film "Unterwegs in der Musik - Die Komponistin Barbara Heller" von Lilo Mangelsdorff.

 

 

Tanja Rubio

Foto: copyright Tania Rubio

Die Mexikanerin Tania Rubio wird Composer in Residence

Zum vierten Mal seit 2009 vergibt das Archiv Frau und Musik in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK), Institut für zeitgenössische Musik (IzM), sein dreimonatiges internationales Arbeitsstipendium "Composer in Residence". Es wird unter anderem von der Stiftung maecenia gefördert.
57 Komponistinnen aus über 28 Ländern bewarben sich dieses Jahr. Tania Rubio (31) aus Mexiko überzeugte unter anderem mit ihren originellen und vielseitigen Kompositionen die Jurymitglieder.

Tania Rubio hat Ende Juli 2019 die Arbeitsphase in Frankfurt am Main begonnen. Sie komponiert während ihres Aufenthalts ein neues Werk und übt es mit Studierenden der HfMDK ein. Zudem erarbeitet eine Schulklasse des Schulprojekts „Response“ der HfMDK unter ihrer Anleitung eine musikalische Antwort auf eines ihrer bestehenden Werke. Begleitet wird sie hierbei von der Response-Teamerin Nicola Vock, freiberufliche Kontrabassistin. Die Werke werden am 17. Oktober 2019 um 19 Uhr bei einem Porträtkonzert in der HfMDK zum Abschluss des Frankfurt-Aufenthalts aufgeführt.

Online-Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 3. August 2019

 

Foto: Enrico Marinelli

Mittwoch, April 10, 2019 - 19:00

Die GELD-Pilgerreise (Nachholtermin vom 14.11.2018)

GLS-Bank
Mainzer Landstraße 47
60329 Frankfurt am Main

Acht Wochen lang war die Künstlerin Anna Poetter, teilweise begleitet vom Schweizer Filmemacher Heinz Gubler, als Geld-Pilgerin von Zürich über viele Stationen nach Frankfurt unterwegs. Gereist ist sie per pedes und per Anhalter, mit dem Zug, dem Frachtschiff und dem Geldtransporter sowie mit der Zollinspektion Lindau. Geschlafen hat sie im Zelt, im Tresorraum, im Brenners Park Hotel in Baden-Baden und in einer Flüchtlingsunterkunft. Ihre Dauerperformance mit Pilgermantel und Handwagen galt dem Phänomen des Geldes und ist der dritte Teil der Trilogie „Ofrenda“, in der sich Poetter mit der Bedeutung von „Opfer“ in unserer Gesellschaft befasst. In diesem abschließenden Projekt geht es um das „Allerheiligste“: Geld. Neben vielen Interviews mit ExpertInnen aus der Finanz- und Wirtschaftswelt waren ihr dabei die Momente spontaner Interaktionen mit Menschen wichtig. Zwischen den Filmausschnitten wird Anna Poetter von ihren Erlebnissen und Erkenntnissen berichten, und die Zuhörer sind eingeladen, mit ihr in Dialog zu treten.

Die GELD-Pilgerreise wurde 2014 von maecenia gefördert, ebenso die Ausstellung „Brot und Spiele # Church of Money“ im Oktober 2017 im House of Finance an der Goethe-Universität.

Dieser Abend ist eine Kooperation mit der GLS-Bank.

Um Anmeldung wird gebeten bei www.gls.de unter Aktuelles – Alle Termine – Veranstaltungsort Frankfurt.

Anna Poetters Arbeiten sind multimedial und installativ. Die ausgebildete Schauspielerin, die seit 2015 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg studiert, inszeniert Performances mit theatralen Elementen und raumspezifische Installationen mit Objekten und zeitbasierten Medien. Seit 2015 studiert sie Bildhauerei bei Prof. Ottmar Hörl an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und erhielt 2018 den Meisterschülerin-Titel.

Heinz Gubler ist nach seiner Theaterregieausbildung in London als Regisseur und Lehrbeauftragter für Theater und Film tätig. Neben Theaterstationen in London und der Schweiz führten ihn Aufträge auch nach Frankfurt an das Schauspiel Frankfurt und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. In Zürich leitet er mit „Gubcompany“ ein eigenes Theater und engagiert sich darüber hinaus in vielen freien multimedialen Projekten. So dokumentierte er auch Anna Poetters Pilgerreise mit seiner Kamera.

Im Körper dieser Baby Dolls befindet sich ein Audiomodul, das ein Fragment der Biografie einer drogenabhängigen Frau hören lässt.

Foto: Lies de Wolf

Dienstag, März 19, 2019 - 19:00

THIS BABY DOLL WILL BE A JUNKIE - Kunst und Forschung: Projektbericht über Abhängigkeiten und Gewalträume

Evangelische Akademie Frankfurt
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main

Der Anteil der Frauen an der Gesamtzahl der Drogenabhängigen in den verschiedenen europäischen Ländern liegt zwischen 4 und 14 Prozent. Juristisch und gesellschaftlich gilt er als unerheblich und als ein „vernachlässigbares Phänomen“. In Frauengefängnissen werden circa 65 Prozent der inhaftierten Frauen als drogenabhängig registriert. Seit 1997 realisiert Ulrike Möntmann mit PartnerInnen aus Kunst, Wissenschaft und Politik mehrjährige Kunstprojekte mit weiblichen Junkies in verschiedenen west- und osteuropäischen Gefängnissen und Therapie-Einrichtungen. Ihre künstlerische Praxis verbindet sich mit Forschung und geht den komplexen Fragen nach, die sich während der Zusammenarbeit mit den betroffenen Frauen, den BetreuerInnen und Verantwortlichen in den Institutionen und bei dem interdisziplinären Austausch mit ExpertInnen der Humanwissenschaften gestellt haben. Ulrike Möntmanns Buch versammelt und ordnet das vielfältige Material, berichtet von Lebensläufen sowie von Ausstellungen in Kunst- und Kulturräumen und Interventionen im öffentlichen Raum.

Ulrike Möntmann und Antje Langer diskutieren an diesem Abend über die Arbeit mit drogenabhängigen Frauen, über künstlerische Forschung und zeigen Bilder aus der Projektarbeit.

Die Publikation zu diesem Projekt wurde 2018 von maecenia unterstützt. Dieser Abend ist eine Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt.

Ulrike Möntmann studierte visuelle Kommunikation in Bielefeld und Design und Skulptur in Amsterdam. Neben Lehrtätigkeiten an verschiedenen Kunsthochschulen in den Niederlanden ist sie regelmäßig Gastdozentin unter anderem in Wien, Zürich und Siegen. Sie lebt und arbeitet in Amsterdam.

Prof. Dr. Antje Langer ist Professorin für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Paderborn. Sie verfasste das Buch „Klandestine Welten. Mit Goffman auf dem Drogenstrich“, Frankfurt am Main 2003.

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